30. Juli 2018 Manuel Klandt

Bericht des DSSV über Körperformen und EMS

Mehr als ein Trend:
Mit EMS Bandscheibenvorfälle behandeln

Bild v.l.: Anton Krause (Studioleiter Körperformen Hannover) und Sabine beim persönlichen Rückentraining

Muskuläre Dysbalancen ausgleichen und die Symmetrie des Körpers wiederherstellen – mit diesem Wunsch kommen immer häufiger Interessierte und vor allem Personen mit einem Bandscheibenvorfall zu Deutschlands größtem Lizenz-EMS-Anbieter „Körperformen“. Mit einer Trainingsdauer von gerade einmal 20 Minuten pro Woche kann unter fachlicher Aufsicht und ohne zusätzliche Belastung der verletzten Strukturen sehr effektiv gegen das Ungleichgewicht der Muskeln angegangen und die stabilisierende Tiefenmuskulatur der Wirbelsäule gekräftigt werden.

 

Bonn, 23. Juli 2018 | Verspannungen, Schmerzen im Rückenbereich oder im schlimmsten Fall bereits ein Bandscheibenvorfall – die Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) gilt als eine der gelenkschonendsten Trainingsmethoden und eignet sich dadurch besonders bei Rückenproblemen. Da ohne Zusatzgewichte trainiert und so kein Druck auf die Wirbelsäule ausgeübt wird, kann auch bei akuten Bandscheibenvorfällen sowie nach einer Operation trainiert werden. Die gut ausgebildeten Trainerinnen und Trainer in den durch den TÜVRheinland zertifizierten Körperformen-Studios beraten dabei individuell und passen das Training der Ausdauer und Belastbarkeit des Trainierenden an.

 

EMS sorgt für zunehmende Stabilität entzündeter Bänder und verbessert den Muskeltonus

Der Auslöser für Bandscheibenvorfälle kann vielfältig sein: zu wenig Bewegung, Übergewicht, Stress, schweres Heben mit falscher Körperhaltung oder Alterungsprozesse. Doch selbst junge, sportliche Menschen haben häufig mit Problemen an den Bandscheiben zu kämpfen. Besonders der Rücken ist das gesamte Leben über starken Belastungen ausgesetzt. Die größte Last wird dabei von der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern getragen. Mittels EMS kann man Rückenbeschwerden – und den damit häufig verbundenen Problemen der Bandscheibe – entgegenwirken oder diese sogar beheben. „Durch den Wechsel von Spannung und Entspannung – von Impuls und Pausenzeit – findet beim Training mit EMS ein verbesserter Muskeltonus statt. Entzündete Bänder werden entlastet und können sich durch die zunehmende Stabilität wieder beruhigen. Aus diesem Grund werden unsere Studios sehr häufig auch von Menschen mit akuten Bandscheibenproblemen aufgesucht“, berichten Sammy Pesenti und Marcel Kentenich, Geschäftsführer des Bonner EMS-Anbieters.

 

Uni Erlangen & Bayreuth bestätigen positiven Einfluss von EMS bei Bandscheibenvorfällen

Durch das hochintensive Ganzkörpertraining mittels EMS werden nicht nur die oberflächlichen Rückenmuskeln angesprochen, sondern auch die schwer zu trainierende autochthone Rückenmuskulatur, die für die Stabilität des Rückens notwendig ist. Dabei vergrößern sich die gestauchten Bandscheiben wieder und werden schließlich optimal mit Nährstoffen versorgt. Dass Beschwerden bis hin zu chronischen Schmerzen am Rücken sehr positiv durch das Ganzkörpertraining mittels EMS beeinflusst werden können, zeigen auch mehrere wissenschaftliche Untersuchungen der Universitäten Erlangen und Bayreuth. „Gerade Menschen mit akuten Rückenbeschwerden und Angst vor Bewegungsschmerzen rate ich zu diesem individualisierten Training unter enger Begleitung und mit geringem Bewegungsausmaß“, so Professor Dr. Kemmler von der Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Bandscheibenprobleme – EMS zur Vorbeugung oder als REHA-Maßnahme

Prinzipiell kann zunächst jeder mittels EMS trainieren. Anders als beim herkömmlichen Krafttraining werden bei der äußerst rückenschonenden Methode die Gelenke nicht zusätzlich unter Druck gesetzt und der Rücken bereits während des Trainings entlastet. Daher kann nicht nur vorbeugend, sondern auch nach einem Bandscheibenvorfall und sogar nach einer Operation an der Bandscheibe mit EMS trainiert werden. „Gerade bei Patienten mit Bandscheibenvorfällen ist nach der Akutphase das Training mit EMS die optimale Möglichkeit, an den muskulären Dysbalancen zu arbeiten – und auch dort etwas für die Muskulatur zu tun, wo vorher zu wenig aufgebaut wurde“, so Sammy Pesenti und Marcel Kentenich. Denn das Einzeltraining unter Anleitung von speziell qualifizierten und lizensierten Körperformentrainern ermöglicht nicht nur ein effektives, sondern auch ein sicheres und individualisiertes Training.

Quelle: Online-Bericht DSSV vom 25.07.2018 

 

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